Zinsen machen Bauspardarlehen besonders interessant
Neben der Kapitalspar-Komponente gibt es beim Bausparen auch eine zweite, sehr vorteilhafte Komponente: das Bauspardarlehen.
Bausparer haben die Möglichkeit, Kapital anzusparen und verzinsen zu lassen. Darüber hinaus winken Boni und staatliche Zulagen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn man für das Laufzeitende vereinbart, dass ein Bauspardarlehen in Anspruch genommen wird.
Dieses Darlehen ist im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Baufinanzierung sehr zinsgünstig. Darüber hinaus profitieren Bausparer von einer Zinsfestschreibung. Wer sich also zum Zeitpunkt besonders niedriger Zinsen hierzu entschließt, wird später aus diesen niedrigen Zinsen seinen Nutzen ziehen. Zudem sorgen die Zins-Festschreibung, aber auch die gleich bleibenden Ratenzahlungen für große Planungssicherheit bei den Bausparern bzw. späteren Kreditnehmern.
Ein Bauspardarlehen wird über die Differenz der Bausparsumme und der Mindesteinzahlung gewährt. Bei einem 60.000 Euro-Bausparvertrag und einer 50-prozentigen Mindesteinzahlung ergäbe sich ein Darlehensbetrag von 30.000 Euro.
Je nach dem, wie hoch die Bausparsumme und die bereits getätigten Einzahlungen liegen, wird also der Darlehensbetrag variieren. Eine Schwierigkeit ergibt sich aus einem Übersparen der Mindesteinzahlung. Rein rechnerisch würde das die Darlehenssumme reduzieren. Hier sollte man sich unbedingt im Vorfeld schlau machen.